St. Petersburg: Hilfsaktion für sehbehinderte Menschen

Nahrung für Leib und Seele

Pjotr Lunitschkin, Leiter von LICHT IM OSTEN Russland schreibt:

„Zum Auftakt unserer neu initiierten Corona-Hilfsaktion für Menschen mit einer Sehbehinderung haben wir den ersten Teil einer Lebensmittelhilfe für 20 Familien, die beim St. Petersburger Blindenverein registriert sind, ausgeliefert. Um den Menschen neben der praktischen Hilfe mit Lebensmitteln auch eine lebendige Hoffnung zu spenden, haben wir die Russische Bibelgesellschaft kontaktiert und diese um Bibeln in der Braille-Schrift (Blindenschrift) gebeten, um sie den Menschen zusammen mit den Lebensmitteln überreichen zu können. Die Bibelgesellschaft hat zugesagt, uns gegen eine kleine Spende die erforderliche Anzahl an Bibeln in Blindenschrift zur Verfügung zu stellen.

In Zusammenhang mit unserem Dienst unter Menschen mit Sehbehinderungen planen wir die Anschaffung einer Ausrüstung für Blindengrafik (mit dem Tastsinn erfassbare grafische Darstellung) sowie für Schrift und Druck in Blindenschrift (Brailleschrift). Wir wollen damit die Möglichkeit einrichten, dass wir direkten Kontakt und Schriftverkehr mit denen haben können, denen wir praktisch geholfen haben und noch helfen werden. Ebenso zur Weitergabe an blinde Menschen suchen wir nach einer preisgünstigen Möglichkeit, tragbare Mp3-Player zu kaufen, um darauf die Audioversion von einer Bibel und von geistlichen Büchern hochzuladen, die im Tonstudio der Mission LICHT IM OSTEN in Kiew aufgenommen wurden. Mithilfe dieser Dinge wird es uns möglich sein, direkt mit blinden Menschen zu kommunizieren und in Kontakt zu bleiben.

Wir danken Gott, dass er uns gerade in dieser Coronavirus-Pandemie immer wieder neue Möglichkeiten für die Evangelisation in Zusammenhang mit sozialen Projekten eröffnet, obwohl die Möglichkeiten zur Missionsarbeit von der Gesetzeslage her eigentlich immer schwieriger werden. Für Gott ist nichts unmöglich!“

 

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