Russland-Fernost: Corona-Beschränkungen öffnen Herzenstüren

Einzelne Menschen mit dem Evangelium auf neuen Wegen erreicht

Unser Missionar Jurij Grizan berichtet uns von zwei bewegenden Ereignissen.

„Eine unserer Gottesdienstbesucherinnen wurde während der Quarantäne krank und kam ins Krankenhaus. Es handelte sich dabei nicht um Coronavirus, sondern um die Verschlechterung einer chronischen Krankheit. Da diese Frau selbst erst auf dem Weg zu Christus ist, war kaum damit zu rechnen, dass sie Jesus im Krankenhaus bezeugen würde. Eine unserer Glaubensschwestern beschloss, ihr Lebensmittel und ein Buch zum Lesen durch das Krankenhaus-Personal überbringen zu lassen. Es war das Buch von Pastor Wilhelm Busch „Jesus unser Schicksal“. Die Frau begann das Buch für sich zu lesen, aber da im Krankenhaus keine Besuche möglich waren und es von daher sehr langweilig war, baten die anderen Frauen im Zimmer, es ihnen doch laut vorzulesen. Was sie hörten, begann ihr Herz zu berühren. Ehrfürchtig hörten sie jedem neuen Kapitel zu und stellten Fragen. So säte Gott plötzlich die Saat des Glaubens in die Herzen neuer Menschen. Beten Sie, dass die ausgesäten Samen die Frucht des Glaubens im Leben all dieser Frauen hervorbringen.“

 

„Es war am Ostersonntag. Eine Glaubensschwester hatte ihre Nachbarn zum gemeinsamen Anschauen unseres Online-Gottesdienstes eingeladen, ein Ehepaar im Alter von über 80 Jahren. Sie sind ethnische Deutsche und hatten eine Zeit lang die lutherische Gemeinde besucht, aber diese Gemeinde hat sich inzwischen so gut wie aufgelöst. Sie hatten die Einladung lange Zeit nicht angenommen, aber dann beschlossen sie, zu Ostern zu kommen. Sie sahen sich die ganze Sendung sehr aufmerksam an – den Gesang, die Zeugnisse, die Predigt. Unsere Glaubensschwester sagt, dass sie so gerührt waren von dem, was sie hörten, dass sie Tränen in den Augen hatten und selbst nicht beten konnten. Dann blieben sie noch zum Tee, stellten viele Fragen über den Glauben und wollten gar nicht weggehen. Wie froh waren sie, als sie eingeladen wurden wiederzukommen. Jetzt sehen sie sich jeden Sonntag unsere Videoübertragungen an. Bitte beten Sie für ihre Stärkung im Glauben!“

Zurück