Moldawien: Hilfe berührt Herzen

Unverhoffte materielle Hilfe spendet Dankbarkeit und Hoffnung

Dmitrij Gotischan aus dem gagausischen Dorf Valea-Perjei in Moldawien schreibt:

„Als Ethiklehrer von LICHT IM OSTEN Moldawien und als Pastor einer Gemeinde in unserem kleinen Dorf möchte ich mich ganz herzlich für die materielle Unterstützung bedanken, die Sie uns haben zukommen lassen, um die Bewohner unseres Dorfes mit Lebensmitteln und Gegenständen des täglichen Bedarfs zu versorgen.

Für die 100 Euro, die wir dank Ihrer Unterstützung erhalten haben, konnten wir Lebensmittel und Hygieneartikel kaufen, um damit sieben bedürftigen Familien aus unserem Dorf zu helfen. Bei den Begegnungen mit diesen Menschen konnten wir, auch wenn es nur zwischen Tür und Angel war, ein kurzes Gespräch führen und dabei von der Liebe Gottes in Jesus Christus erzählen, die sich auch in den mitgebrachten Lebensmitteln und Hygieneartikeln ausdrückt. Gleichzeitig haben wir ihnen mehrere Ausgaben der Zeitschrift GLAUBE UND LEBEN überreicht.

Eine unserer Stationen war zum Beispiel eine gehandicapte Mutter und deren Sohn, den sie allein aufzieht. An der Schule, an der ich unterrichte, traf ich diesen Jungen oft im Rahmen meines Unterrichts in Geistlich-Moralischer Erziehung. Daher war er sehr überrascht, dass einer seiner Lehrer ihn und seine Mutter besucht und ihnen Lebensmittel mitbringt. Die Frau bedankte sich sehr für die Hilfe und bat, den Dank all denen auszurichten, die diese Versorgung ermöglicht haben. Wir erzählten ihr, dass diese Menschen es im Namen Jesu tun, der auch sie und ihren Sohn liebt, sie nicht vergessen hat und ihnen auf diese Weise seine Fürsorge zeigt. Die Augen der Mutter füllten sich mit Tränen und es war zu spüren, dass sie sehr viele Schwierigkeiten im Leben zu bewältigen hat. Ich spürte: Solche Begegnungen können für diese Familie ein Anfang sein, dass sie Gott kennen lernt, der Körper, Seele und Geist erfüllt und in allem Schweren ein befreites Leben schenken kann.

Eine weitere Station war eine Mutter von drei Kindern. Sie muss sehr hart arbeiten, um ihre Familie zu ernähren. Wegen der Folgen der Pandemie hat die Fabrik, in der sie arbeitet, jedoch geschlossen und nun ist es für sie noch viel schwieriger geworden. Auch ihre Kinder sind Schüler in einem meiner Kurse und ich erinnerte mich, dass sie letztes Jahr auch Teilnehmer an unserem Sommerprogramm, das wir im Dorf für die Kinder durchgeführt hatten, gewesen waren. Auch diese Mutter war tief berührt und sehr dankbar über das, was wir ihnen mitgebracht hatten. Sie sagte, dass sie sich gerne daran erinnert, wie ihre Kinder von den biblischen Geschichten erzählten, die sie in der Schule von mir gehört hatten. Die folgenden Tage konnte ich noch viele Male mit ihr sprechen. Nun hoffen und beten wir, dass der Herr auch ihr Herz berührt und sie zu Jesus Christus findet.

Wir danken unserem Herrn und Ihnen, liebe Freunde, für das Geld, das Sie gespendet haben. Mit diesem Geld können wir den Menschen Gottes Liebe und Fürsorge ganz praktisch zeigen und Zeugnis von Jesus Christus, unserem Herrn und Erlöser, ablegen.“

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