In letzter Minute

In letzter Minute

1.4.2020

Versand von christlicher Literatur in Kasachstan vor dem Shutdown

Anuar Tuleuow, Leiter von LICHT IM OSTEN Kasachstan, ist dankbar, dass er und sein Team es gerade noch geschafft haben, die Bücher und Zeitschriften zur Post zu bringen, in der Hoffnung, dass diese noch versendet werden. Denn die beiden größten Städte Kasachstans, Astana und Almaty, waren im Begriff, komplett abgeschottet zu werden, was inzwischen auch geschehen ist. Nur Lebensmittelgeschäfte und Apotheken haben noch geöffnet. In den anderen Städten des Landes sind die Beschränkungen noch nicht so streng und die Post wird dort noch zugestellt. Aber für viele Menschen auch in diesem Land wird es wirtschaftlich zunehmend schwierig.

 

Hilfspakete für Körper und Geist

1.4.2020

Anuar berichtet: „Wie können wir in dieser notvollen Zeit bedürftigen Menschen helfen? Diese Frage stellten wir uns als Team von LICHT IM OSTEN in Kasachstan angesichts der für uns alle neuen Umstände. Wir beschlossen, mit den uns verbleibenden Möglichkeiten rund 10-15 Familien mit Hilfspakten zu versorgen.

Unser erster Besuch galt einer Frau (sie bekennt sich zum traditionellen Glauben), die keinen Ehemann mehr hat, und ihren fünf Kindern. Sie leben etwa 60 km außerhalb von Almaty. Neben ein paar Lebensmitteln und Klopapier übergaben wir ihnen auch einen Ausdruck mit dem Psalm 91, den wir gemeinsam mit der Familie beteten, nachdem wir ihnen von unserem Glauben an Jesus Christus erzählt hatten.

Meine Familie und eine Mitarbeiterin vom HAUS DER HOFFNUNG leben außerhalb von Almaty, und so können wir noch Fahrten unternehmen. Diese Mitarbeiterin bekommt viele Anrufe von Menschen, die sie aus der Arbeit im HAUS DER HOFFNUNG kennen und sie um Hilfe bitten.

Wir versuchen Tag für Tag Besuche zu machen, den Menschen Hilfspakte vorbeizubringen und mit ihnen auch über den Glauben und die Hoffnung in Jesus Christus ins Gespräch zu kommen.

Bitte beten Sie für offene Herzen bei denen, die wir besuchen, und um Bewahrung vor Ansteckung.
Vielen Dank!“

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