Hunger wegen Corona

Hunger wegen Corona

Die Leiter unseres Afterschool-Projekts (Saes, Rumänien) wollen helfen

„Von heute an sind wir alle isoliert. Armee und Polizei patrouillieren auf den Straßen. Sorgen machen uns v. a. die Kinder unseres Afterschoolprojekts. Bei ihnen führt die Isolation dazu, dass sie nichts mehr zu essen haben. Ihre Eltern haben bisher immer als Tagelöhner gearbeitet und so tagsüber etwas verdient, um wieder einen Tag lang davon zu leben. Jetzt aber hat niemand mehr einen Job für sie.

Wir dürfen als Organisation zu ihnen ins Dorf gehen, um ihnen Essen zu bringen, das sind dann Lunchpakete, belegte Brötchen für die Kinder. Weil die Familien aber nichts mehr haben, teilen sie diese Portion in der Familie auf. Gestern haben uns die Kinder gefragt, ob wir auch heute noch mit Essen kämen.

Da diese Ausnahme-Situation wohl länger anhalten wird, wollen wir nun in größeren Mengen Mehl oder Kartoffeln kaufen, um sie ihnen in die Häuser zu bringen, damit sie sich selbst Brot backen oder sich etwas kochen können.“

Hier erfahren Sie mehr zum Projekt Afterschool.

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