Literatur und Zeitschriften

Nahrung für die Seele

Missionar Sergej Botes aus Transnistrien in Moldawien schreibt:
"Seit einem viertel Jahr leben wir unter den Beschränkungen durch die Pandemie. Diese neuen Bedingungen haben meinen Dienst in jeglicher Hinsicht verändert und ich muss nach neuen Lösungen suchen, um den Menschen auf andere Weise als sonst dienen zu können.

Seit einiger Zeit unternehme ich verstärkt Hausbesuche, um den Menschen zu helfen. Ich bringe ihnen Lebensmittel vorbei und nehme mich ihrer Sorgen an. So bekam ich auch Kontakt zu Malwina, einer jungen Mutter von vier kleinen Kindern, die vor kurzem zu uns nach Transnistrien gezogen war.
Die alleinerziehende Frau hat außer ihrer Mutter in Odessa keinerlei Angehörige. Da drei ihrer Kinder noch sehr klein sind, kann sie nicht arbeiten gehen und wegen Corona sind nun auch noch alle Kindergärten und Schulen geschlossen. Die einzige Möglichkeit für sie, sich etwas Geld zu verdienen, war die Maniküre gewesen, die Sie gelegentlich über Hausbesuche anbieten konnte.
Als ich sie besuchte, war sie am Boden zerstört, denn all Ihre Lebensmittelvorräte und ihr letztes Geld waren restlos aufgebraucht. Mir wurde plötzlich bewusst, dass Gott immer rechtzeitig da ist. Er hatte ihre Lage gesehen und mich deshalb genau zu dieser Familie geschickt. Und genau über diese liebevolle Fürsorge Gottes zu ihr habe ich mit Malwina gesprochen, als ich ihr die Tüten mit Lebensmitteln überreichte. Sie traute ihren Augen nicht und war so glücklich über den Reis, den Zucker, das Mehl und was ich sonst noch alles zum Leben eingekauft hatte. Die Kinder freuten sich auch sehr über die Süßigkeiten, die ganz unten in den Tüten waren. Aber was mich besonders berührte, war deren Reaktion, als sie die TROPINKAS herausnahmen. Sie ließen alles andere stehen und liegen, um mit staunenden Augen diese Kinderzeitschriften anzuschauen. Da die Kinder noch nicht lesen konnten, baten sie kurzerhand die Mutter, ihnen aus der TROPINKA vorzulesen. – Auch die Seele leidet Mangel und dieser ist meist größer als der äußerliche Mangel. Ich bin so dankbar, dass ich viel mehr weitergeben kann als nur Tüten voller Lebensmittel, nämlich Hoffnung durch den Glauben an Jesus Christus.“

Zeitschriften und Bücher - ein Dauerbrenner

Ein Gottes-Wort für das Herz – ein Herz für Gottes Wort

Es braucht ein Wort Gottes für unser Herz, damit wir ein Herz für sein Wort bekommen.
Bei all dem globalen Chaos, das die Menschen derzeit in Angst, Zweifel und Enttäuschung versetzt, möchten wir Hoffnungsträger der unauslöschlichen Liebe Gottes zu den Menschen sein. Gemeinsam mit unseren LIO-Partnern bemühen wir uns mitten in der aktuellen Situation alles Erdenkliche zu tun, um diese Hoffnung den Menschen nahezubringen. Wir sind sehr dankbar für die vielfältigen Möglichkeiten, die uns durch unsere Zeitschriften und unsere Literatur zur Verfügung stehen. So tragen wir Gottes Wort zu den Menschenherzen, in der Hoffnung, dass auch sie dadurch ein Herz für Gottes Wort bekommen und Frieden mit Gott schließen. Die folgenden Beispiele verdeutlichen, dass das gedruckte Wort ein Dauerbrenner ist.


Ukraine

Valerij S. schrieb aus dem Gefängnis an unsere Mitarbeiterin Alla Dawidjuk:

"Ich bin so dankbar für den Kontakt, den ich zu Ihnen bekommen durfte. Durch Sie habe ich das Wort Gottes erhalten und dadurch die Wahrheit erkannt. Ich habe gelernt zu lieben und zu verzeihen. Für Sie mag es vielleicht nur eine Kleinigkeit gewesen sein, aber durch Sie habe ich aus der Dunkelheit ins Licht gefunden. Sie haben mich über eine längere Zeit begleitet und mir dabei geholfen, die Heilige Schrift besser zu verstehen, wodurch mein Herz weich wie Wachs geworden ist. Inzwischen liebe ich Gott und sein Heiliges Wort von ganzem Herzen und kann sogar andere Menschen lieben. Mein Leben hat sich auf wundersame Weise zum Besseren gewandelt. Darüber bin ich so glücklich.
Ich habe noch eine Bitte. Ihre Zeitschrift GLAUBE UND LEBEN behandelt so viele wichtige Themen, die zur Stärkung des Glaubens beitragen, daher möchte ich auch künftig die Zeitschrift lesen und bitte Sie mir diese regelmäßig zu schicken. Vielen Dank!"


Valentina B. schreibt in einem Dankschreiben:
"Wir danken Ihnen ganz herzlich für die STESCHINKA (TROPINKA auf Ukrainisch). Schon seit mehr als 20 Jahren arbeite ich mit Ihrer Kinderzeitschrift und erlebe, wie junge Menschen durch Ihre Zeitschrift und die verschiedenen Kinderbücher Gott kennen lernen. Regelmäßig besuchen wir Kinder in unterschiedlichen Schulen sowie Internaten und verteilen dort die Zeitschriften und Bücher. Aber nicht nur an Schüler, sondern auch an Kinder in Waisenhäusern, an Kinder von einkommensschwachen Familien oder auch im Kinderprogramm bei Evangelisationen.
Immer wieder stellen wir fest, dass die Kinder mit großer Freude und Begeisterung die Zeitschriften lesen, ja sogar regelrecht verschlingen und sogar auch noch mit anderen Kindern teilen. Rückblickend können wir nur darüber staunen, wie das Leben sowohl von Kindern als auch von etlichen Erwachsenen in all diesen Jahren durch die Literatur positiv geprägt worden ist. Welch ein reicher Segen geht von Ihrer Literatur aus, die so vielen Menschen Hoffnung schenkt. Ein ganz herzliches Dankeschön für dieses wertvolle Material, das wir über so viele Jahre von Ihnen zur Verfügung gestellt bekommen haben. Gott segne Sie und Ihren Dienst!"


Swetlana P. schreibt:
"Ich danke Ihnen von ganzem Herzen für die Bücher, die ich von Ihnen erhalten habe. Ich möchte Sie gerne daran teilhaben lassen, wie diese Bücher mich positiv verändert haben. Früher war ich immer allem und jedem gegenüber sehr aggressiv gewesen. Ich wollte einfach mit niemandem reden und war sehr verschlossen. Ich hasste andere Menschen. Aber als ich Ihre Bücher gelesen habe, wurde mir mehr und mehr bewusst, dass ich dieses Verhalten nicht mehr an mir mochte und ich mich gerne ändern wollte. Ich schöpfte Hoffnung, dies mit Gottes Hilfe auch schaffen zu können. Mit der Zeit wurde ich tatsächlich ruhiger. Seither lese und bete ich viel. Ich bitte Gott, mir im Kampf gegen mein altes 'Ich' zu helfen. Dank Ihrer Bücher bin ich auf einem guten Weg."

 

Armenien

Suren Arutjunjan, Leiter von LICHT IM OSTEN Armenien, scheibt:
"Obwohl die Finanzierung unserer armenischen Kinderzeitschrift ARACHET nicht mehr gesichert ist, haben wir uns dennoch entschieden, die ARACHET weiter herauszugeben. Denn unsere Zeitschriften haben während der Corona-Einschränkungen einen so unerwartet hohen Absatz gefunden, dass wir dringend mehr benötigen. Wir freuen uns, dass die Zeitschrift in so kurzer Zeit die Liebe vieler Kinder in unserem Land gewonnen hat und ihnen offensichtlich sehr wichtig geworden ist. Als Besonderheit kam noch hinzu, dass neben von Gemeinden organisierten Verteilaktionen in die Briefkästen auch eine Wohltätigkeitsorganisation, die Lebensmittelpakete verteilt, jedem Paket eine ARACHET-Zeitschrift beigelegt hat. Viele dieser Familien bekamen dadurch zum ersten Mal unsere Zeitschrift. Wie hoffen und beten, dass dadurch viele das Evangelium erfahren und es annehmen."

 

Moldawien

Maja Todosoj, Mitarbeiterin bei LICHT IM OSTEN Moldawien, berichtet von Luba:
"Letztes Jahr beschloss ich, meinen beiden Patentöchtern jeweils ein TROPINKA-Abo zu schenken. Deren Familien stehen dem Glauben fern und ich wollte auf diese Weise meinen Patenkindern die christlichen Werte näherbringen. Über all die Monate hatte ich keine Reaktion erhalten und wusste nicht, was die Eltern darüber dachten. Kürzlich rief mich eine der Mütter an und sagte: 'Luba, aus irgendeinem Grund bekommen wir die TROPINKA nicht mehr. Nastja vermisst sie aber so sehr. Sie bewahrt sogar alle Hefte ordentlich auf. Jedes einzelne Heft hat sie von vorne bis hinten gelesen und alle Räsel darin gelöst. Jetzt macht sie sich große Sorgen, weil sie keine Hefte mehr bekommt.' Ich war so glücklich, dass Nastja die Zeitschrift nicht nur gefallen hatte, sondern dass sie sie sogar vermisst. Ich habe daraufhin gleich ein neues Jahres-Abo für sie abgeschlossen. Ich hoffe und bete, dass Gott in ihrem Herzen durch alles, was sie liest, wirkt."

Gottes Wort für alle

Vitalij Pokidko, Leiter von LICHT IM OSTEN Moldawien schreibt:
"Wir sind so dankbar, dass wir Gottes Wort in so vielfältiger Weise haben. Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte vergehen, aber das Wort Gottes hat noch nie von seiner Kraft verloren. Menschenherzen werden durch das Wort berührt, wenn sie Gottes Wort lesen oder hören. Gott wirkt durch sein Wort. Und durch seinen Heiligen Geist schenkt er Menschen, die Christus nicht kennen, Erlösung und verändert das Leben eines jeden, der sich für das Wort öffnet. Die Bibeln, Zeitschriften und Bücher, die wir von LICHT IM OSTEN Deutschland zur Verfügung gestellt bekommen, gelangen zu ganz verschiedenen Lesern. Sie werden von gläubigen Menschen in Gemeinden zur Stärkung und zur Schulung gelesen, von Menschen die schon einmal von Gott gehört haben, aber ihn noch nicht kennen, und von Menschen, die noch nie von Jesus Christus gehört haben.
Die Literatur kommt in Krankenhäuser, Pflegeheime, Waisenäuser, Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, in Gefängnisse und zu Menschen an den Hecken und Zäunen. Wir verteilen sie an Senioren, Polizeibeamte, Lehrer, Arbeitskollegen, Drogenabhängige und Alkoholiker...
Kinder wie Erwachsene lesen das Wort gleichermaßen. Gottes Wort ist notwendig für die Seele eines jeden, der auf dieser Erde lebt.
Darum danken wir Ihnen allen, die für den Druck der Literatur spenden. Das ist eine großartige Sache, die ihresgleichen sucht. Gott segne Sie!"

Liebe Freunde,

die Beispiele, die wir für Sie zusammengestellt haben, machen deutlich, wie sehr gerade auch die Menschen im Osten jene Erfahrung machen, die in Psalm 119,162 beschrieben ist: "Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht."
Zusammen mit unseren Partnern wollen wir dieses kostbare, rettende Wort in die Not und Finsternis der Menschen in Russland, Osteuropa und Zentralasien hineintragen. Wir bitten Sie: Tragen Sie mit Ihrer Spende dazu bei, dass diese Menschen durch unsere Bücher und Zeitschriften ein
Herz für Gottes Wort bekommen. Bitte beten Sie, dass die Menschen dieses Wort aufnehmen und dadurch Hoffnung haben.

Vielen, vielen Dank für Ihren Einsatz!

 

Aktuelle Spendenaktion: M3-2020 Literatur und Zeitschriften