Bibeln

Das Größte meines Lebens...

Olja, eine Mutter von drei Kindern aus Moldawien, nimmt regelmäßig an einer Frauen-Bibelstudien-Gruppe teil, nachdem sie eine Bibel geschenkt bekommen hatte. Bald darauf hatte sie auch angefangen den Gottesdienst zu besuchen. Ihr Ehemann lehnte jedoch diese "neuen Anwandlungen" seiner Frau missbilligend ab. Als Olja auch noch begann an diesen "komischen" Gott zu glauben, wandelte sich seine Ablehnung in Wut und Zorn. Er selbst lebte in Untreue gegenüber seiner Frau, verlor sich in übermäßigen Alkoholkonsum und erwies sich zunehmend als schlechtes Vorbild für seine Kinder. Als er erfuhr, dass Olja sich nun auch noch taufen lassen wollte, stellte er sie vor die Wahl: entweder er oder dieser Gott. Sie wählte Gott und so packte ihr Mann bald darauf seine Sachen und verließ die Familie. Wirtschaftlich kommt sie gerade eben so über die Runden.

Für Olja ist es ein Geschenk Gottes, dass ihr ältester Sohn Jaroslaw (15 Jahre) nach der Trennung der Eltern begonnen hatte in einer Basketballmannschaft zu trainieren, deren Trainer Christ ist. In jeder Trainingseinheit studiert der Trainer mit den Jugendlichen die Bibel, um mit ihnen darin Antworten auf die Fragen des Lebens zu finden. Jaroslaw war von der Bibel unheimlich fasziniert und stellte viele Fragen. Sein größter Traum war es, eine eigene Bibel zu besitzen, wohl wissend, dass er sich eine eigene Bibel nicht werde leisten können.

Eines Abends brachte Olja ihrem Sohn eine Genfer Studienbibel mit, die sie vom Pastor ihrer Gemeinde bekommen hatte. Der Pastor hatte Olja die Bibel extra für ihren Sohn mitgegeben und gesagt, dass die Bibel ein Geschenk von Freunden der Mission LICHT IM OSTEN aus Deutschland sei. Der Junge konnte es vor Freude kaum fassen, dass sein großer Traum so unverhofft in Erfüllung gegangen war. Nun hatte er seine eigene Bibel, sogar noch mit Erklärungen - das Größte seines Lebens.

Das Einzige was wirklich Bestand hat - GOTTES WORT!

UKRAINE: Noch so viele ohne eine Bibel

Aus einem Brief von Sweta aus der Ukraine an unseren Partner in Kiew :
"Ich treffe immer wieder auf Menschen, Gläubige und Ungäubige, die gerne eine Bibel bekommen würden. Vor allem Ältere wünschen sich eine Bibel mit größerer Schrift, damit sie besser darin lesen können.  Zu diesem Wunsch nach Bibeln möchte ich Ihnen noch etwas erzählen.
Neulich ging ich in unsere Bibliothek, um mir etwas auszuleihen. Als ich hineinging, sah ich ein neu aufgestelltes Regal mit einem Schild darüber: 'Das Wort Gottes in der Ukraine'. Das hat mich sehr gefreut, denn so etwas gab es zuvor noch nie dort. Zu meinem Erstaunen befanden sich allerdings nur orthodoxe Gebetsbücher in dem Regal, aber keine einzige Bibel. Ich ging zu einem Mitarbeiter und sagte: 'Das wichtigste Wort ist das, was in der Bibel steht. Ich möchte Ihnen daher eine Bibel mitbringen, damit Sie diese auch dort auslegen können.' Der Bibliothekar nahm mein Angebot an.
Als ich das nächste Mal kam, um die Bibel vorbeizubringen, war auch die Frau des Bibliothekars anwesend. Sie kam direkt auf mich zu und fragte mich: 'Kann ich bitte auch eine Bibel haben?' Ich freute mich sehr darüber und versprach ihr: 'Gerne, das nächste Mal bringe ich auch Ihnen eine Bibel mit.' Die Frau freute sich sehr darüber! Einige Zeit später, nachdem ich ihr eine Bibel übergeben hatte, traf ich sie wieder und sie erzählte mir: 'Ich bin sehr froh darüber, eine eigene Bibel zu besitzen. Ich lese regelmäßig darin, obwohl die Schrift etwas klein ist und es mich ziemlich anstrengt.'
Ich bin mir sicher, dass es hier bei uns noch viele solche Menschen gibt, die das Wort Gottes haben wollen. Meine wenigen Bibeln waren in jedem Fall nach kürzester Zeit bereits verteilt. Ich bestelle daher erneut ein paar Bibeln auf Vorrat zum Weitergeben, damit ich nicht so oft bestellen muss. Bitte schicken Sie mir je 10 Stück in russischer und in ukrainischer Sprache. Vielen Dank, dass Sie uns mit Bibeln versorgen. Sweta."


MOLDAWIEN: Gottes Wort macht frei

Diese beiden Männer befinden sich in einer Entziehungskur von ihrer Drogen- und Alkoholabhängigkeit in einem christlichen Reha-Zentrum in der Nähe von Kischinau, der Hauptstadt Moldawiens. Zur Therapie gehört auch das regelmößige Lesen in der Bibel und das gemeinsame Gebet. Die Männer haben erleben dürfen, dass Gottes Wort sie von ihrer Sucht befreit hat. Jedem hat LICHT IM OSTEN Moldawien eine eigene Bibel geschenkt. Sie sind so dankbar dafür, dass sie nun ihre eigene wertvolle Bibel besitzen:
"Wir wollen nicht mehr ohne das Wort Gottes leben."

Die Mitarbeiter des Reha-Zentrums sagen:
"Freunde, wir sind Ihnen so dankbar für die Bibeln und die christlichen Bücher, die sie uns für unseren Dienst zur Verfügung stellen. Die Bücher sind ein riesengroßer Segen für die Menschen und helfen ihnen bei ihrer Heilung und ihrem Wachstum."

 

UKRAINE: Bibeln? Ja bitte und mit großer Schrift !

Irina Poluchina, Leiterin des Puppentheaters aus der Ukraine schreibt:
"Zu Beginn des Jahres besuchten wir im Rahmen unserer Weihnachtsveranstaltungen mit unserem Puppentheater erstmals ein Altenheim in Lviv. Die Senioren verfolgten unsere Aufführung sehr aufmerksam und reagierten hier und da sogar fröhlich und ausgelassen wie die Kinder, bei denen wir sonst Geschichten mit dem Puppentheater aufführen.
Am Ende der Veranstaltung verteilten wir an jeden ein 'Päckchen Liebe' aus der Weihnachtsaktion von LICHT IM OSTEN aus Deutschland. Einige der Senioren baten uns um Bibeln mit größerer Schrift, da ihre Augen zu schlecht geworden waren. Welche Freude stand ihnen ins Gesicht geschrieben, als wir ihnen Neue Testamente mit großer Schrift überreichen konnten!
Es gibt kein Buch auf dieser Welt, das wichtiger und wertvoller ist als die Bibel. Sie ist noch immer so aktuell - für Jung und Alt. Sie wird nie an Bedeutung verlieren!"

Auch in Deutschland ein Segen

Martien Hartman, einstiger Mitarbeiter von LICHT IM OSTEN und jetzt im Ruhestand, ist ein freudiger Bibelverbreiter. Seinem Herzen folgend handelt er gemäß dem Liedvers: "Kommt, sagt es allen weiter!"
Er erzählt:
"Die meisten Sonntage verbringe ich mit Glaubensgeschwistern auf Autobahnparkplätzen, um den vielen LKW-Fahrern, die größtenteils aus Osteuropa stammen, ein Neues Testament zu schenken. An manchen Sonntagen verteilen wir bis zu 50 Bibeln an interessierte Fahrer.
Meist sind sie positiv überrascht, in ihrer Muttersprache angesprochen zu werden und eine Bibel in ihrer Sprache angeboten zu bekommen. Manche fragen, ob ich ein Zeuge Jehovas sei, evangelisch oder ein katholischer Priester und ob ich an Maria glaube. Ich antworte dann immer mit einem fröhlichen Lächeln: 'Maria war eine wunderbare Frau, von Gott erwählt, uns den Messias zu schenken. Aber sie war nur ein Instrument. Der einzige Retter ist Jesus und zu ihm, nur zu ihm, müssen wir kommen!'
Einer der Fahrer antwortete mir ins Gesicht, er sei Satanist. Ich erklärte ihm, an wen ich glaube. Später suchte er mich noch mal auf. Ich bot ihm ein Neues Testament an, welches er dann sogar von mir annahm.
Einmal gab ich Zeugnis vor einer größeren Gruppe von Fahrern aus Russland und jeder dieser Männer wollte daraufhin ein Neues Testament haben. Danach wurden mein Begleiter und ich on ihnen zum Borsch-Essen zwischen den LKW eingeladen. Zum Abschied umarmten wir uns alle.
Ein anderer LKW-Fahrer zeigte mir ein Neues Testament, das genauso aussah, wie jene, die wir verteilen, und es sah bereits schon sehr zerlesen aus. Das hat mich sehr berührt.
Das Leben der LKW-Fahrer ist sehr hart. Sie bewegen sich weit weg von zuhause zwischen fremden Ländern hin und her, leben nur im Fahrzeug, stehen unter hohem Termindruck und sind meistens allein. Jesus hat ein Herz für diese Menschen und ich auch. Mit den Bibeln von LICHT IM OSTEN säen wir auf den Rastplätzen der Verkehrsadern durch unser Land auf Hoffnung, dass Gott Frucht unter diesen osteuropäischen LKW-Fahrern schenkt."

Liebe Freunde,

in einem Kinderlied heißt es: "Lies die Bibel, bet' jeden Tag, wenn du wachsen willst."
Beten kann jeder, dazu braucht es außer Glauben nicht viel, aber Bibellesen ist ohne eine Bibel schwierig. Wachstum geschieht aber vor allem aus dem Wort Gottes. Dies bezeugen die wertvollen Beispiele, die wir Ihnen in diesem Brief erzählt haben. Sie verdeutlichen, wie segensreich es sich im Leben von Menschen auswirkt, wenn sie eine eigene Bibel besitzen.

Darum lassen Sie uns gemeinsam diesen Segen weitergeben: Helfen Sie uns mit Ihrer Spende für den Druck von Bibeln und Neuen Testamenten (auch in Großdruck), damit viele Menschenherzen mit dem Wort Gottes im Jahr 2020 erreicht werden. Wir möchten die Möglichkeiten nutzen, solange die Türen für das Evangelium noch geöffnet sind.

Vielen Dank, dass wir gemeinsam mit Ihnen die gute Saat ausbringen können. Der Herr segne Sie reichlich dafür.

 

Aktuelle Spendenaktion: M1-2020 Bibeln