Alexander

 

Wenn Blinden das Herz aufgeht

 

Die Ukraine befindet sich im Taumel des Turbo-Kapitalismus. Alte soziale Strukturen sind nicht mehr vorhanden, neue nicht aufgebaut. Jeder schaut darauf, wie er selber voran kommt. Der Staat, gebeutelt von Korruption und wirtschaftlichen Krisen, ist selbst Spielball politischer Interessen zwischen Europa und Russland. Soziale Absicherung seiner Bürger steht da erst einmal hinten an. Und diejenigen, die das Geld für private Absicherungen und Vorsorge haben, sind ohnehin nicht die Bedürftigen.

Die wirklich Bedürftigen bleiben auf der Strecke, auf sich allein gestellt. Sie sind auf Hilfe angewiesen. Hilfe fällt aber nicht vom Himmel. Menschen müssen sich vor Ort einsetzen und den Ärmsten der Armen helfen. Besonders betroffen: Behinderte. Sie sind in jeder Hinsicht Außenseiter, finanziell an der Armutsgrenze und sozial isoliert.

 

Einer besondere Gruppe sind Sehbehinderte. Alexander ist einer davon. Er ist seit seiner Geburt blind. Außerdem ist er gelähmt. Seine schwangere Mutter wurde von ihrem alkoholabhängigen Ehemann derart heftig geschlagen, dass Alexander behindert zur Welt kam. Heute ist Alexander 16 Jahre alt. Er lebt mit seiner Mutter und seiner älteren Schwester in Kiew. Ein Bekannter von ihm wandte sich an uns mit der Bitte um Bücher in Blindenschrift sowie um Audiomaterialien. Da Alexander keinen Kassettenrecorder hatte, schenkten wir ihm einen. Er bedankte sich mit den Worten: „Ich kann jetzt hören, was ich nie hätte lesen können.“


Alexander ist einer von ca. 65.000 Sehbehinderten in der Ukraine. 25.000 davon sind Kinder. Für sie gibt es allein 28 Internate. 13.000 Menschen sind vollständig blind, von ihrer Umwelt abgeschnitten und gesellschaftlich auf dem Abstellgleis. Um diese Menschen in ihrer Dunkelheit nicht alleine zu lassen, vertonen wir regelmäßig alle sechs Ausgaben unserer Zeitschrift GLAUBE UND LEBEN mit ermutigenden Artikeln, Berichten und Geschichten sowie andere christliche Bücher und Predigten. Besonders die Kinder liegen uns auf dem Herzen. Zehn Kinderbücher haben wir bereits als Hörbuch herausgegeben und weitere sollen folgen.

Die Audiokassetten oder CDs werden dann per Post an Blinde versandt. Aber auch viele Bibliotheken, Blindenvereine und Internate für blinde Kinder erhalten unsere christlichen Hörbücher. Außerdem helfen wir bedürftigen Blinden mit Lebensmittelpaketen, Kleidung und Schuhen.


Hörbücher sind für Blinde nicht nur eine Unterhaltung oder ein literarischer Genuss. Sie sind Teilhabe an der Welt und eine Brücke zum Leben. Für viele Sehbehinderte und Blinde in der Ukraine sind die Audiobücher von LICHT IM OSTEN außerdem die einzige Möglichkeit, von Gott zu hören. Sie sind nach ihren eigenen Worten eine Ermutigung, ein „heller Strahl im dunklen Reich der Blindheit.“

 

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Bitte helfen Sie mit, dass sehbehinderte Menschen in der Ukraine das Evangelium hören und es in ihrem Leben hell wird! Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung die Projektnummer 66101 an. Vielen Dank!

 

Bankverbindung LICHT IM OSTEN

 

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BLZ 604 500 50

Kreissparkasse Ludwigsburg

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Verwendungszweck: 66101 Blindenmission – Tonstudio