Pjotr Lunitschkin

 

Rundbrief

 

Wenn sie von Pjotr Lunitschkin regelmäßig einen Rundbrief erhalten möchten (den wir für Sie natürlich vorher auf Deutsch übersetzen), dann lassen Sie uns das bitte wissen. Gerne nehmen wir Sie in die Empfängerliste auf.

 

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Dass der Glaube an Jesus Christus unlöslich mit einer ganzen Hingabe an ihn und damit auch mit Opfern um seinetwillen verbunden ist, war Pjotr Lunitschkin von Anfang an klar. Wie schon seine Eltern, die bewusst als Christen lebten, so wurde auch er, der mit 14 Jahren sein Leben der Herrschaft Jesu Christi unterstellt hatte, in seiner Heimat, dem Kaukasus, von seinen Klassenkameraden drangsaliert. Sein Wunsch zu studieren, konnte wegen seines Glaubens nicht in Erfüllung gehen. Für seine Aktivitäten in der christlichen Jugendarbeit wurde er von den kommunistischen Behörden vorgeladen, gedemütigt und bedroht. Einmal wurde er sogar überfallen und mit Messerstichen schwer verletzt. Ermutigt durch die Kraft des Evangeliums beteiligte er sich trotz größter Gefahren an der heimlichen Verbreitung von Bibeln und christlicher Literatur in der Sowjetunion sowie an der Übersetzungsarbeit der Heiligen Schrift in die Sprachen der Völker im Kaukasus.

 

Nach der Wende gebrauchte Jesus Christus Pjotr Lunitschkins Hingabe dafür, im Laufe von 17 Jahren eine blühende Missions- und Gemeindearbeit in Wladikawkas wachsen zu lassen und vielen Not leidenden Menschen während der Tschetschenien-Kriege und nach der Terrorkatastrophe in der Schule von Beslan praktische und geistliche Hilfe zukommen zu lassen.

Seit zwei Jahren steht er seinem Herrn in St. Petersburg zur Verfügung. Ohne Illusionen über die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse ist er erfüllt von einer brennenden Liebe zu seinem Erlöser und zu dessen Geschöpfen, den Menschen des russischen Vielvölkerstaates. Die tiefste Überzeugung, dass das Evangelium von der Liebe Gottes in Jesus Christus die einzige Rettung ist und unter allen Umständen den Menschen bekannt gemacht werden muss, bestimmt seinen hingebungsvollen Dienst. Als Missionsleiter von LICHT IM OSTEN Russland beobachtet er aufmerksam und einfühlsam die Lebenssituation der Menschen, um Perspektiven zu entwickeln, wie man ihnen am besten mit der Liebe Gottes begegnen kann. So wendet er sich mit einer Gruppe von ehrenamtlichen Mitarbeitern AIDS-kranken Kindern in Kinderheimen zu. Als ehrenamtlich Verantwortlicher für die soziale und diakonische Arbeit des russischen Baptistenbundes begleitet er in der St. Petersburger Region die Verantwortlichen von mehr als einem Dutzend Rehabilitationseinrichtungen für Alkohol- und Drogenabhängige. Was ihm außerdem auf der Seele brennt: Die vielen Gastarbeiter aus Zentralasien und dem Kaukasus in der Millionenstadt St. Petersburg und an anderen Orten brauchen evangelistische Schriften und Filme in ihrer jeweiligen Muttersprache. Christliche Ärzte aus den Ländern des Ostens und des Westens bringt er zu Kongressen zusammen, damit sie sich gegenseitig helfen, den Menschen bei leiblichen und seelischen Nöten besser dienen zu können. Die Entwicklung christlicher Webseiten mit interessanten Angeboten für suchende Zeitgenossen treibt er voran. Als Mitglied des Verlagskomitees von LICHT IM OSTEN und des Redaktionsteams unserer russischen Zeitschrift GLAUBE UND LEBEN setzt er sich dafür ein, dass die Menschen gute geistliche Nahrung bekommen und Antworten auf die Fragen, die sie bewegen.

Damit die „Ströme lebendigen Wassers“ vermehrt fl ießen, die Gottes Geist allen seinen Kindern zur Verfügung stellt (vgl. Johannes 7,38), möchte Pjotr Lunitschkin noch mehr Christen seines Landes für die Mission mobilisieren. So organisiert er Konferenzen, auf denen er zusammen mit anderen Rednern die verschiedenen Generationen der Christen Russlands dazu herausfordert, ihr Leben ganz Christus zu weihen und sich von ihm für die Ausbreitung seines Reiches einsetzen zu lassen. Mit einem Jugendchor besucht er einzelne Gemeinden, um ihnen eine Sicht dafür zu vermitteln, dass auch sie eine Verantwortung vor Gott für die Missionsarbeit in den Weiten Russlands haben und man das nicht lediglich als eine Aufgabe der Missionen aus dem Ausland sehen darf. Er selbst betreut als Leiter von LICHT IM OSTEN Russland etwa 30 einheimische Missionare, die unter verschiedenen Völkern Russlands das Evangelium unter oft harten äußeren Bedingungen vorleben und weitersagen.

 

Trotz seines enormen Einsatzes wirkt er nicht wie ein verbissener, hektischer „Wirbelwind“, sondern bei alldem ist etwas zu merken von dem „Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit“ (2.Timotheus 1,7). Wer ihn als Prediger oder als Moderator einer Versammlung erlebt mit seiner freundlichen, ruhigen Art, mit all seiner Einfühlsamkeit und seinem Humor, wer seine Zeitschriftenartikel liest, wer mit ihm zusammensitzt und spricht, der spürt eine warmherzige Liebe, die aus der ganzen Hingabe an Christus gespeist ist.

 

Möge unser Herr ihn noch für viele zum Segen werden lassen, nachdem Pjotr Lunitschkin im vergangenen Frühjahr lebensgefährlich erkrankt war und sich wieder erholen durfte. Danke, wenn Sie ihn, meinen Bruder und Kollegen, seine Familie und seinen Dienst mit Ihren Gebeten begleiten.

 

 

Johannes Lange

Missionsleiter 


 

 

Wenn Sie den Dienst von Pjotr Lunitschkin finanziell unterstützen wollen, sind wir sehr dankbar.
Bitte geben Sie bei Ihrer Überweisung die Projektnummer 65764 an. Vielen Dank!

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